16.02.2011
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Vorstellung unseres Herrn Pfarrer

Eine Kurzbiographie unseres Herrn Pfarrer Michael Killermann

Grüss Gott und herzlich Willkommen in unserer Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Seit dem 01. September 1997 leite ich, Pfarrer Michael Killermann, diese Pfarrei mit der schönen Barockkirche hier in Irlbach und die Filialgemeinde in Ainbrach mit der Filialkirche St. Michael.
Am 18. September 1953 bin ich in Rötz in der Oberpfalz geboren und wuchs mit 10 Geschwistern auf einem Bauernhof auf. Die Gymnasialzeit verbrachte ich zuerst bei den Salesianern in Ensdorf und die letzen Jahre in Buxheim bei Memmingen. Mein Theologiestudium absolvierte ich in Regensburg und im „Freisemester“ besuchte ich die Uni in Salzburg.

Nach meinem Praktikumsjahr in St. Michael in Plattling wurde ich am 24. Juni 1979 im Dom St. Peter zu Regensburg zum Priester geweiht. Nach dreijähriger Kaplanszeit in Regensburg, Pfarrei St. Josef in Reinhausen, zog es mich wieder nach Niederbayern. Diesmal nach Straubing in die Pfarrei "St. Peter".


Am 15. August 1984 wurde ich Militärpfarrer der Standorte Bogen und Mitterharthausen. Nebenamtlich betreute ich noch die Pfarrei St. Nikolaus in Schambach. Von 1988 bis 1990 habe ich bereits die Pfarrei Mariä Himmelfahrt hier in Irlbach seelsorgerisch mitbetreut, weshalb sie mir bei meinem Amtsantritt auch nicht ganz unbekannt war.


Im Oktober 1990 wurde ich Militärpfarrer für die Standorte Landshut und Rottenburg/Laaber und zugleich nebenamtlich Pfarrprovisor in der Pfarrei Mariä Himmel-fahrt in Oberglaim, Gemeinde Ergolding bei Landshut.


Durch die Umstrukturierungen bei der Bundeswehr war 1994 bereits der nächste Umzug fällig: Diesmal nach Regensburg, wo ich noch bis 15. Januar 1997 Militärdekan war und seelsorgerisch in der Pfarrei Albertus Magnus, zu der auch meine Regensburger Kasernen gehörten, mithalf. Eine nebenamtliche Tätigkeit in einer kleinen Pfarrei war in dieser Zeit nicht mehr möglich, da ich als seelsorglicher Begleiter bei internationalen militärischenÜbungen im Ausland und auch in Krisengebieten nur noch selten am heimatlichen Standort war. Die Begleitung unserer Soldaten in den Jahren 1995/96 und 1997/98 nach Bosnien und Kroatien –jeweils von Ende November bis Mitte Januar- also zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel, stellte für mich eine neue Herausforderung dar. Die Christmette im Dom von Sarajewo am 24. Dezember 1996 mit den deutschen Soldaten und die vielen Gottesdienste (in englischer Sprache) für die internationale Schutztruppe in der „Container-Stadt“ im „Zetra-Stadion“ bleiben für mich unvergessen.

Bis zu meinem Umzug nach Irlbach habe ich den plötzlich erkrankten Pfarrer in Hohenschambach bei Hemau vertreten.


Durch die Arbeit in den verschiedensten Bereichen konnte ich jede Menge Erfahrungen sammeln und so war es für mich logisch, dass ich nach meiner Zeit bei der Bundeswehr nicht nur in der Pfarrseelsorge tätig sein wollte.

Als neue Herausforderung suchte ich neben der Pfarrseelsorge das „Wagnis“ des Religionsunterrichts an verschiedenen Schulen. Jungen Menschen das Evangelium als alltagstaugliche und sympathische Botschaft zu vermitteln, hatte ich mirzum Ziel gesetzt. Angespornt zu diesem Schritt wurde ich durch die vielen positiven Rückmeldungen aus dem lebenskundlichen Unterricht bei der Bundeswehr. So unterrichtete ich 4 Jahre an der Wirtschaftsschule in Deggendorf, wechselte dann nach Straubing und gebe seitdem an der Fachakademie für Sozialpädagogik das Fach „katholische Theologie“ . Hinzu kommen dann noch einige Stunden (10. Klasse) an der Realschule der Ursulinenschulstiftung. Auf Bitten der Schulleitung der Förderschule für Körperbehinderte unterrichte ich nun auch dort die 9. Klasse in „katholischer Religion“.

In all diesen Schulen bin ich auch zuständig für die gesamte Schulpastoral. Ein Riesenpensum, das aber getragen wird von einer für mich sehr befriedigenden Herausforderung.

Die Katechese ist für mich ein wichtiges Segment meiner seelsorgerischen Intensionen.

Persönlich freue ich mich auf das Jahr 2004:
25 Jahre Dienst als Priester in der katholischen Kirche, fast möchte ich sagen „in meiner Kirche“.
Neben all dem „Auf und Ab“ in diesem vergangenen Lebensabschnitt überwiegt das Gefühl, dass ich mehr empfangen durfte, als ich geben konnte.
„Kein bisschen müde“, wäre übertrieben, aber bei viel wohlwollender Unterstützung –wie bisher- möchte ich noch eine lange Wegstrecke mit Euch gehen.

Mein Primizspruch, bzw. mein Lebensmotto ist:

Ich bin gekommen, damit Sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh..10,10) Dazu lade ich Sie herzlich ein.

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