21.02.2011
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Pflanzenrückschnitt

Auch in diesem Jahr wurde die Gemeinde wieder mit Klagen über Beeinträchtigungen durch überhängende Äste, Bäume und Sträucher konfrontiert.

Wie Sie ja wissen müssen Pflanzen, Hecken, Sträucher und Bäume, die sich in der Nähe öffentlicher Wege und Straßen befinden, so zurückgeschnitten werden, dass sie nicht in den Gehweg hineinragen, die Sichtdreiecke freihalten und auch die Sicht auf Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen nicht verdecken. Auch entlang landwirtschaftlicher Feld- und Waldwege und Straßen stellen überhängende Aste, Sträucher und Bäume, die in die Wege hineinragen, eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und Behinderung dar. 

Wir appellieren deshalb im Interesse der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt auch zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen an Ihr Verständnis und bitten Sie, Anpflanzungen aller Art, d.h. Bäume, Sträucher und Hecken, die in den Lichtraum der Straße hineinragen und dadurch die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs beeinträchtigen, entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen zurückzuschneiden um so die ungehinderte Nutzung der Verkehrsflächen und Fußwege sicherzustellen. 

Im Bereich von  Geh- und Radwegen fordert das Bayer. Straßen- und Wegegesetz mindestens einen  Lichtraum von 2,50 m; über Fahrbahnen ist ein Mindestlichtraum von 4,50 m freizuhalten.

Auch Bepflanzungen an landwirtschaftlichen Grundstücken sind 4,50 m über der gesamten Fahrbahn freizuhalten, damit landwirtschaftliche Fahrzeuge ohne Behinderung verkehren können und auch Fußgänger und Radfahrer nicht beeinträchtigt werden. 

Die Auslichtungen sind grundsätzlich so vorzunehmen, dass Teile der Bäume und Sträucher auch dann nicht in das Lichtraumprofil hineinragen, wenn sie durch Schneelast, Belaubung oder Fruchtbehang ihre Lage verändern. Sie sollen so geschnitten werden, dass sie nicht schon wieder in der kommenden Vegetationsperiode erneut eine Behinderung darstellen. Umsturzgefährdete Bäume und dürres Geäst, vom dem eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer ausgehen kann, ist zu entfernen.  

Der zuständige Baulastträger ist zwar nach Art. 29 BayStrWG zur Beseitigung von Anpflanzungen,  Zäunen, sowie Stapel, Haufen und ähnlichen mit dem Grundstück nicht fest verbundenen Gegenständen, die die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gefährden, berechtigt. Da aber die Durchführung dieser Zurückschneidearbeiten durch den gemeindlichen Bauhof einen für Sie vermeidbaren Kostenaufwand darstellt,  bitten wir Sie, selbst für ein Zurückschneiden der überhängenden Gewächse zu sorgen. Dies liegt nicht zuletzt auch in Ihrem Sinne, da bei etwaigen Unfällen der Grundstückseigentümer haftet.

Die Gemeindeverwaltung beantwortet gerne Ihre offenen Fragen; nach telefonischer Terminabsprache steht auch der Bürgermeister zur Erörterung des Problems zur Verfügung. Me

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